Kosmetiklexikon
A
kommt aus dem Lateinischen (ad = zu und stringere = straff anziehen) und bedeutet zusammenziehend, blutstillend und entzündungshemmend wirkendes Mittel, das das Gewebe oberflächlich verdichtet. Zu den Adstringenzien zählen z.B. Hamamelis, Salbei, Aluminiumverbindungen und Zinksulfat. Diese werden u.a. bei Gesichts- und Rasierwässern und bei unreiner oder großporiger Haut eingesetzt. Adstringentien werden in der Kosmetik häufig zur Herstellung von schweißhemmenden Deodorants benutzt.
ist eine Hautkrankheit, die in verschiedenen Formen vorkommen kann. Daher ist es wichtig, die Diagnose eines Hautarztes einzuholen. Akne wird nach Ursache, Ausprägung bzw. Schweregrad und Lebensalter systematisiert. Am bekanntesten und verbreitetsten ist die Acne vulgaris oder „gewöhnliche Akne“. „Gewöhnlich“ bedeutet hier, dass die Akne bedingt durch verstärkten Androgeneinfluss während der Pubertät auftritt und spätestens zum Anfang des dritten Lebensjahrzehnts abklingt. Allgemein kann man sagen, dass sich Akne in entzündeten Hautpartien mit Pusteln, Pickeln vor allem im Gesicht, Brust und Rückenbereich äußert. Mit kosmetischen Mitteln kann eine durch den Arzt vorgenommene Behandlung gegen Akne gut begleitet werden. Die Entstehung von Akne hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. So kann Ernährung, hormonelle Disposition, aber auch Unverträglichkeit gegenüber verschiedenen Einflüssen bzw. Stoffe in vielen Fällen als Erklärung gefunden werden. Grundsätzlich sollten Sie bei Akne auf gesunde, ausgewogene Ernährung und milde, geeignete Pflegeprodukte achten.
auch Altershemmung genannt, ist eine Bezeichnung für Maßnahmen, die zum Ziel haben, die biologische Alterung der Menschen hinauszuzögern, die Lebensqualität im Alter möglichst lange auf hohem Niveau zu erhalten und auch das Leben insgesamt zu verlängern. In der Kosmetik wird dieser Begriff für Pflegeprodukte mit Radikalenfängern wie Vitamin C oder E und UV-Schutz, die der Hautalterung vorbeugen sollen, verwendet.
ist ein Gegenstand, mit dem man etwas aufträgt, zum Beispiel aufgeschäumtes Shampoo.
Aromawellness dient dazu, sich wohlzufühlen, das Immunsystem zu stärken und kleinere Beschwerden zu lindern. Aromatherapie ist die gezielte Behandlung mit ätherischen Ölen von Krankheiten, die fester Bestandteil der Phytotherapie ist.
B
bedeutet Schaumbad.
ist eine Bezeichnung für Wangenrouge.
ist eine reichhaltige Körperpflege.
ist ein erfrischendes, vitalisierendes Körperspray.
ist eine busenstraffende Creme.
C
ist ein gut deckendes Spezial-Make-up, das Narben, Pigmentflecken, Feuermale und Tattoos zuverlässig und wasserfest abdeckt.
Bei Cellulite oder auch, wegen der Ähnlichkeit der Erscheinungsform der Haut Orangenhaut oder Zellulite genannt, handelt es sich um eine Dellenbildung der Haut, welche vor allem bei Frauen im Oberschenkelbereich, Po, Hüfte, Bauch und Oberarm auftreten, da Männer eine andere Bindegewebsstruktur haben. Zurückzuführen ist diese Erscheinung auf allgemeine Verschlackungsprozesse in der Haut, bei welchen eingelagerte Fettmoleküle die ausreichende Entsorgung von Stoffwechselprodukten des Bindegewebes durch die Lymph- und Blutgefäße erschweren. Im Fall von Übergewicht oder schwachem Bindegewebe kann Cellulite bereits vor dem 25. Lebensjahr auftreten, in fortgeschrittenem Alter bekommen sie 80 bis 90 Prozent aller Frauen in unterschiedlichem Ausmaß. Cellulite ist keine Krankheitserscheinung, sondern eine biologisch bedingte Veränderung des weiblichen Bindegewebes, die zu einem rein ästhetischen Problem werden kann. Zur Vorbeugung oder Verminderung sind zahlreiche medizinische, alternativmedizinische und kosmetische Behandlungs-methoden entwickelt worden, von denen jedoch keine vollständig erfolgreich ist. Wichtig bei Anti-Cellulitebehandlungen ist es, nicht nur auf die richtigen Pflegeprodukte zu bauen, sondern auch gesunde Ernährung (fettarm, ballaststoff- und vitaminreich) und regelmäßige Bewegung ins Programm aufzunehmen. Damit kann auch eine Entstehung der Cellulite verringert werden bzw. eine schon sichtbare Orangenhaut verbessert werden.
ist eine Kittsubstanz zwischen den Hautzellen, die auch synthetisch hergestellt wird.
ist ein Reinigungsmittel.
ist ein natürlicher Eiweißbestandteil der Haut und für Elastizität und Spannkraft des Bindegewebes verantwortlich. Im Laufe des Alters verändert Collagen seine Struktur und verliert seine Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen.
ist eine Abdeckcreme zum Kaschieren von Augenschatten, Fältchen oder Rötungen, den es in Form einer Creme oder eines Puders, gepresst oder lose, gibt.
Couperose (Kupferröte) sind anlagebedingte Gefäßerweiterungen (an den Beinen Besenreiser genannt). Sie treten meist ab dem 30. Lebensjahr auf und machen sich durch rote Äderchen auf Nase und Wange bemerkbar. Sorgfältige Pflege, gesunde Lebensweise (Verzicht auf Rauchen und Alkohol oder stark gewürzte Speisen) sowie Schutz vor Kälte- aber auch Hitzeeinwirkung ist wichtig und kann die Entstehung verhindern und die Ausbreitung bremsen. Abhängig ist die Erscheinung von Couperose auch von Vererbungsfaktoren, sie kann aber auch mit anderen Erkrankungen wie Kreislaufproblemen zusammenhängen.
Eine Creme ist nach der klassischen medizinischen Definition eine Öl-in-Wasser-Emulsion. Durch dieses Gemisch lassen sich Cremes im Gegensatz zu Salben wesentlich besser verstreichen und ziehen auch schneller in die Haut ein. Der hohe Wasseranteil hat einen kühlenden Effekt und schützt die Haut vor dem Austrocknen.

